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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Start des bundesweiten Fotowettbewerbs:
"Zusammenhalt in Vielfalt - Jüdischer Alltag in Deutschland"
Foto: Jule Roehr 
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Initiative kulturelle Integration loben einen bundesweiten Fotowettbewerb mit dem Titel „Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland“ aus. Die Initiatoren wollen mit dem Wettbewerb die Vielfalt, den Reichtum und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft herausstellen. 

Der Wettbewerb richtet sich an alle in Deutschland lebenden Menschen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 12.500 Euro zur Verfügung, der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Infos zum Wettbewerb:
  • Zeitraum: 08.10. bis 20.12.2020
  • Preise: 1. Preis: 5.000 €, 2. Preis: 3.000 €, 3. Preis: 1.000 €, 4. bis 10. Preis: je 500 €
  • Auswahl durch unabhängige Jury
  • Prämierung mit Ausstellung Februar/März 2021

Projekte der Woche
Die wöchentlich auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration vorgestellten Projekte stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft und gestalten unser alltägliches Miteinander. Ob Sportvereine, Mentoringprogramme, Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung, Programme zur Demokratievermittlung oder Starthilfen in den Job - sie alle leisten einen inspirierenden Beitrag für "Zusammenhalt in Vielfalt"!

Machen Sie sich selbst ein Bild! Hier geht es zu allen Projekten der Woche!


Mensch des Monats - Oktober 2020
„Diese Jugendlichen fühlen sich verloren in einer Gesellschaft, die ihnen nichts zutraut", sagt Melisa Erkurt über ihr im August erschienenes Buch „Generation haram“. Wir haben mit der Journalistin und ehemaligen Lehrerin darüber gesprochen, warum das Bildungssystem Kindern mit Migrationshintergrund meist keine Chancen ermöglicht und was dagegen unternommen werden muss.

Lesen Sie hier das Interview mit Melisa Erkurt! 

Termine
22.10.2020: Tagung „Zukunft durch Kulturelle Bildung gestalten – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“
05.11.-06.11.2020: Konferenz: „48 Stunden Vielfalt ohne Alternative“
08.11.2020: Symposium: Leben mit dem Holocaust
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 18.10.2020 bewerben: Schwarzkopf Stiftung: Young Ambassadors Against Antisemitism
Bis 2310.2020 bewerben: Bundeskunsthalle: Wissenschaftliches Volontariat für den Bereich „Intercultural Change“ (m/w/d)
Bis 29.10.2020 bewerben: Mediendienst Integration: Dreimonatiges Praktikum
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 16.10.2020 bewerben: KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung
Bis 20.10.2020 bewerben: EVZ Foundation Award for Jewish-Muslim Solidarity
Bis 01.11.2020 bewerben: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt: „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Melisa Erkurt. Generation haram. Warum Schule lernen muss, allen eine Stimme zu geben, Wien 2020

Mehrsprachigkeit wird bei Kindern mit Migrationshintergrund und muslimischen Glauben oft nicht als bereichernd oder kultiviert betrachtet, sondern weckt meist die Vermutung, dass ihr Deutsch einfach nicht gut ist. Vielmehr werden sie als hoffnungslose Problemfälle stigmatisiert, anstelle dieses Potenzial anzuerkennen und zu nutzen.

Die österreichische Journalistin Melisa Erkurt war mit dem Projekt „Newcomer“ des biber-Magazins an Wiener Brennpunktschulen und hat mehr als 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Ihre Beobachtungen hält sie in dem Buch „Generation haram“ fest und die lassen sich wie folgt zusammenfassen: Oft können Kinder und Jugendliche in der Schule nicht mehr genau das – sprich Schülerinnen und Schüler – sein. Insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund geraten immer häufiger in Erklärungsnot über Sprache, Herkunft und Geschichte ihrer Eltern. Weiterlesen


Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates