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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


70 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland
Nach dem Holocaust und dem Ende des Zweiten Weltkrieges gründeten sich ab 1945 in Deutschland vielerorts jüdische Gemeinden wieder neu. So wurde am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main der Zentralrat der Juden in Deutschland ins Leben gerufen. Als politische Dachorganisation und offizielle Vertretung der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland umfasst er die 23 Landesverbände mit 105 jüdischen Gemeinden und knapp 100.000 Mitgliedern.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist eines der 28 Mitglieder der Initiative kulturelle Integration. Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, sagt über die Initiative kulturelle Integration: „Kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu verstehen, ist gerade in Zeiten eines erstarkten Rechtspopulismus von großer Bedeutung. Die 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration wirken für eine Gesellschaft, in der Zusammenhalt, Respekt und Toleranz gelebt werden. Die Vergangenheit lehrt uns, was geschehen kann, wenn diese Werte missachtet werden. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus sowie die Erinnerung an die Schoah bleiben stets unser‘ aller Verpflichtung. Daher gilt es, dieses Bündnis und seine Ziele zu stärken.“

Das 70-jährige Bestehen wird, Corona bedingt und dem 21. Jahrhundert entsprechend, digital gewürdigt. Erfahren Sie hier mehr über die digitalen Feierlichkeiten!

Projekte der Woche

Die wöchentlich auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration vorgestellten Projekte stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft und gestalten unser alltägliches Miteinander. Ob Sportvereine, Mentoringprogramme, Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung, Programme zur Demokratievermittlung oder Starthilfen in den Job - sie alle leisten einen inspirierenden Beitrag für "Zusammenhalt in Vielfalt"! 

Machen Sie sich selbst ein Bild! Hier geht es zu allen Projekten der Woche!

Mensch des Monats - Juli 2020
"Damit Chancengleichheit zur Normalität wird, ist für mich die These 1 sehr wichtig", sagt Vera Sompon, Sprecherin des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen. Wir haben mit ihr über die Arbeit ihres Vereins Sompon Socialservice und die aktuelle Rassismusdebatte gesprochen.

Lesen Sie hier das Interview mit Vera Sompon! 

Termine
16.07.2020: Webkonferenz: Das Grundgesetz in der Coronakrise – Was dürfen wir unserer Demokratie zumuten?
16.07.2020: Online-Podiumsdiskussion: „Wer ist Deutschland?“
17.07.2020: Webtalk: Stadt im Gleichgewicht – Klimaschutz und grüne Infrastruktur in der Stadt
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 19.07.2020 bewerben: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Projektkoordinator (w/m/d)
Bis 19.07.2020 bewerben: Kulturprojekte Berlin: Mitarbeiter (m/w/d) im Online- und Social-Media-Management für die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum
Bis 27.07.2020 bewerben: Avicenna-Studienwerk: Referent (w/m/d)
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 20.07.2020 bewerben: Deutscher Nachbarschaftspreis 2020 für Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter
Bis 31.07.2020 bewerben: land.schafft: Förderung für kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum
Bis 31.07.2020 bewerben: Ideenwettbewerb: „Engagiert in den neuen Bundesländern – MACHEN!2020“
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Karl Schlögel. Der Duft der Imperien. München 2020. 2. Auflage

Ein Duft, der 1913 zum 300-jährigen Jubiläum der Romanow-Dynastie kreiert wurde, ist Ausgangspunkt zweier heute noch berühmter Parfüms: Chanel N°5 und Rotes Moskau. Beide Düfte basieren auf einer Komposition von französischen Parfümeuren im Zarenreich: Ernest Beaux ging nach der Revolution nach Frankreich und traf dort auf Gabrielle (Coco) Chanel, Auguste Michel blieb in Russland und baute die sowjetische Parfümindustrie wieder mit auf. In dem Buch "Der Duft der Imperien" geht der Historiker Karl Schlögel dem Bouquet auf die Spur, welches mit unterschiedlichen Nuancen zwei Imperien in die Moderne begleitete. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen

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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates