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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Studie der Neuen deutschen Medienmacher*innen: Diversity im deutschen Journalismus
Mehr als ein Viertel aller in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Doch findet sich diese Vielfalt in den Redaktionen und Chefetagen von Medienhäusern wieder?

Die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) haben am eine Recherche über interkulturell vielfältiges Medienpersonal in deutschen Redaktionen angestellt und die Ansichten von Führungskräften im Journalismus zu Diversity in den Medien zusammengestellt. Die Vielfältigkeit der Gesellschaft spiegelt sich jedoch in den Chefetagen der Massenmedien noch nicht wider, folgern die NdM.

Die NdM sind eine bundesweite Organisation von Medienleuten, die sich seit 2008 für mehr thematische und personelle Vielfalt in der Medienlandschaft einsetzen.

Die vollständige Studie, die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze sowie von den NdM empfohlene Maßnahmen finden Sie hier.

Dritter "Multidimensionaler-Erinnerungsmonitor" des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Universität Bielefeld) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
Am 7. Mai 2020 wurde der dritte „Multidimensionale Erinnerungsmonitor“ (MEMO) veröffentlicht. Die MEMO-Studie beobachtet in regelmäßigem Abstand anhand repräsentativer Umfragen den Zustand und die Entwicklungen der Erinnerungskultur in Deutschland und bildet ab, welche Arten des Umgangs mit Geschichte, welche Einstellungen zu diesem Umgang und welche Erwartungen oder Wünsche an einen zukünftigen Umgang mit der deutschen Geschichte unter den Befragten vorzufinden sind. 

Mit der dritten Erhebung der Studie können Entwicklungsverläufe in Deutschland weiter nachgezeichnet werden. Darüber hinaus vertieft die dritte Studie Themenschwerpunkte, die in den vorherigen Befragungen teilweise nur angerissen wurden, beispielsweise das Wissen über verschiedene Aspekte des Nationalsozialismus. 

Einen Fokusbericht sowie die gesamte Studie „MEMO III“ finden Sie hier.
Mit der Frage, wie die Erinnerungskultur in Zukunft aussehen wird, befasst sich auch die Initiative kulturelle Integration und lud am 28. Januar 2020, einen Tag nach dem 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, zur Tagung ein: Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern? – „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“. 

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Tagung.

Mitgestalten! Was kann und muss die Zivilgesellschaft tun? - Ein Beitrag von Rupert Graf Strachwitz über die Aufgabe der Zivilgesellschaft während und nach der Corona-Krise

Unsere Regierungen haben wir beauftragt und bezahlen wir dafür, für Notfälle vorzusorgen und Entscheidungen zu treffen. Was das Letztere anbelangt, haben wir ihnen in der Krise vordergründig nicht viel vorzuwerfen – selbst dann nicht, wenn sich im Rückblick herausstellt, dass diese falsch waren. Koordinierungsaufwand und gelegentlich abweichende Entscheidungen einzelner Länder sind letztlich auch nicht zu beanstanden. Unsere Verfassungsordnung weist das Mandat für solche Entscheidungen primär den Landesregierungen zu.

Anders sieht es mit der Vorsorge aus. Exponenten der Zivilgesellschaft haben ebenso wie staatliche Experten über viele Jahre eindringlich und öffentlich davor gewarnt, dass eine Pandemie kommen kann und Vorsorge für diesen Notfall eingefordert.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag von Rupert Graf Strachwitz!

Projekte der Woche

Die wöchentlich auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration vorgestellten Projekte stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft und gestalten unser alltägliches Miteinander. Ob Sportvereine, Mentoringprogramme, Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung, Programme zur Demokratievermittlung oder Starthilfen in den Job - sie alle leisten einen inspirierenden Beitrag für "Zusammenhalt in Vielfalt"! 

Machen Sie sich selbst ein Bild! Hier geht es zu allen Projekten der Woche.


Mensch des Monats - Mai 2020
"Ich bin sehr gern Ossi in einem wiederverinigten Land", sagt Valerie Schönian, unser Mensch des Monats. Wir haben mit der Journalistin über ihr Gefühl des Ostdeutsch-Seins und ihr neues Buch "Ostbewusstsein" gesprochen, zu dem Sie am Ende des Newsletters eine Rezension finden. 

Lesen Sie hier das Interview mit Valerie Schönian! 

Termine
15.05.2020: Online-Tagung: Typisch Deutsch? Auseinandersetzungen um Nation, Identität und Zugehörigkeit
15.05.2020: #glaubnichtalles was du hörst: Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus
20.05.2020: Online-Konferenz: Digitale Barrierefreiheit
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 17.05.2020 bewerben: Klassik Stiftung Weimar: Referent (m/w/d) kulturelle Bildung mit den Schwerpunkten Inklusion, Partizipation und Audience Development
Bis 24.05.2020 bewerben: KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch: Projektleitung (m/w/d)
Bis 09.06.2020 bewerben: Förderprogramm „Jugend erinnert“: Projektkoordination (m/w/d) für das Handlungsfeld „Auseinandersetzung mit der Geschichte“
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 15.05.2020 bewerben: Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen: „Vor Ort für Alle“
Bis 15.05.2020 bewerben: Förderprogramm „Engagierte Stadt“
Bis 24.05.2020 bewerben: Gemeinsam Handeln – Bündnisse gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Deutschland stärken
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Valerie Schönian. Ostbewusstsein. München 2020

Was kommt einem bei Worten wie „Sowjet“ oder „SED“ zuerst in den Sinn? Die Antworten von Ost- und Westnachwendekindern sind oft sehr unterschiedlich, denn der Osten wurde nach der Wende lange nicht thematisiert. Er stand synonym für Probleme und Diskrepanz. Haben sich die Unterschiede zwischen Ost und West seit der Wiedervereinigung wirklich verflüchtigt?

Die 1990 geborene Journalistin Valerie Schönian geht in dem Buch „Ostbewusstsein“ ihrem Gefühl des Ostdeutsch-Seins auf die Spur – und das in einer Zeit, wo sich die meisten jungen Menschen doch sogar eher als Europäer sehen. Wieso fühlt sich die Autorin ostdeutsch? Und was bedeutet das 30 Jahre nach der Wende? Weiterlesen


Hier finden Sie weitere Rezensionen

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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

Web: www.kulturelle-integration.de
E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates