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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Corona-Pandemie

Die aktuelle Situation fordert einen starken Zusammenhalt in der Gesellschaft - aber genau dieser ist derzeit insbesondere durch Abstand spürbar. Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden und das in einer Zeit, wo man sich doch ganz besonders nach Sicherheit und Nähe sehnt. Darüber schreibt auch Gabriele Schulz, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, in ihrem Beitrag "Solidarität. Verbunden mit der ganzen Welt", welcher in der aktuellen Ausgabe der Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt "Corona versus Kultur" erschienen ist. 

Trotz all dieser Umstände ist es doch umso schöner, dass in kürzester Zeit diverse Ideen und Initiativen entstanden sind, um sich gegenseitig zu unterstützen, um den Einkauf für Nachbarn zu erledigen, um Konzerten vom Sofa über einen Live-Stream zu lauschen oder um die Zeit zu Hause mit digitalen Angeboten von Bibliotheken, Museen und Lernplattformen sinnvoll zu gestalten. In all diesen Initiativen spiegelt sich der Zusammenhalt unserer Gesellschaft wider!

Auch unser aktuelles Projekt der Woche "Wir gegen Corona" ist eine von Frewilligen organisierte Initiative, die Menschen dabei unterstützt, ihren Alltag auch unter häuslicher Isolation zu meistern. Auf der Plattform werden freiwillige Helfer an Hilfesuchende vermittelt, um bspw. deren Einkäufe zu erledigen, den Müll wegzubringen oder das Einwerfen eines Briefes zu übernehmen.

Erfahren Sie hier mehr über "Wir gegen Corona"!

Projekte der Woche

Den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und gestalten auch all die weiteren vielzähligen Projekte, die wir wöchentlich auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration vorstellen. Ob Sportvereine, Mentoringprogramme, Programme zur Demokratievermittlung oder Starthilfen in den Job - sie alle leisten einen inspirierenden Beitrag für "Zusammenhalt in Vielfalt"! 

Machen Sie sich selbst ein Bild! Hier geht es zu allen Projekten der Woche.


Mensch des Monats - April 2020
Mit einem Tweet hat sie die Bundesregierung aufgefordert, im Zuge der kursierenden Falschmeldungen über das Coronavirus gesicherte Informationen in mehreren Sprachen zu veröffentlichen. Nalan Sipar ist Journalistin und will Themen aus migrantischen Communities stärker in den Medien verankern. Seit Januar gibt es ihre Gesprächssendung "Nalans Late Night Show"

Erfahren Sie hier mehr über Nalan Sipar!

Karriere
Bis 15.04.2020 bewerben: HateAid: Projektleitung Hate Speech (m/w/d)
Bis 17.04.2020 bewerben: Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (m/w/d) beim Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Bis 20.04.2020 bewerben: Städtisches Museum Viadrina Frankfurt /Oder: Leiter (m/w/d)
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 15.04.2020 bewerben: Förderung aus dem Hauptstadtkulturfonds 2021
Bis 20.04.2020 bewerben: Projektförderung im Programm "JUGEND erinnert"
Bis 30.04.2020 bewerben: Vision Kino und KiKA: Drehbuchpreis KINDERTIGER 2020
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Jean Ziegler. Die Schande Europas. Von Flüchtlingen und Menschenrechten. München 2020

Am 29. Februar 2020 öffnete Recep Tayyip Erdoğan die türkische Grenze zur EU und kündigte die vorläufige Aufhebung des vor vier Jahren geschlossenen Flüchtlingspaktes zwischen der Türkei und der EU an. Genau zu dieser Zeit lese ich das Buch „Die Schande Europas. Von Flüchtlingen und Menschenrechten“, in dem der Soziologe Jean Ziegler die verheerenden Zustände in dem größten der fünf Erstaufnahme- und Registrierungszentren der EU schildert.

Ziegler beschreibt die Push-Back-Operationen der griechischen Küstenwache und europäischer Institutionen, mit denen Flüchtlingsboote in türkische Hoheitsgewässer zurückgedrängt werden sollen – obgleich alle EU-Mitgliedsstaaten die Genfer Flüchtlingskonvention sowie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ratifiziert haben. Jede Push-Back-Operation ist eine Völkerrechtsverletzung, da man den Asylbewerbern das Recht auf eine Antragstellung vorenthält. Weiterlesen


Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates