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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Antworten auf die Frage: Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?
Tagung der Initiative kulturelle Integration diskutierte Formen der zukünftigen Erinnerungsarbeit

Einen Tag nach dem 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz lud am 28. Januar 2020 die Initiative kulturelle Integration in das Haus des Deutschlandfunk Kultur zur Tagung ein: Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern? – „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“.

Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der Initiative, um eine Standortbestimmung abzugeben und einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Erinnerungsarbeit zu diskutieren.
Referentinnen und Referenten waren: Ester Amrami, Prof. Dr. Dr. Aleida Assman, Dr. Johann Hinrich Claussen, Mark Dainow Jo Frank, Prof. Dr. Norbert Frei, Prof. Dr. Viola B. Georgi, Prof. Dr. Raphael Gross
Dr. Elke Gryglewski, Dr. Hans Dieter Heimendahl, Prof. Dr. Doron Kiesel, Dr. Dani Kranz, Prof. Dr. Yael Kupferberg, Daniel Lörcher, Dr. Thomas Lutz, Aiman A. Mazyek, Dr. Katja Petrowskaja, Prof. Dr. Natan Sznaider, Ali Ertan Toprak, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Dr. Lea Wohl von Haselberg, Dr. Mirjam Zadoff, Felix Zimmermann und Olaf Zimmermann.
Moderiert wurde die Tagung von Shelly Kupferberg.

Hier können Sie sich die Tagung auf Deutschlandfunk Kultur nachhören.

Eine Zusammenfassung sowie weitere Bilder der Tagung finden Sie auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration.  

Hier
geht es zu einem Beitrag über die Tagung von Stephan Kosch (zeitzeichen): "Erinnerungen der Zukunft: Wer berichtet vom Holocaust, wenn die Zeitzeugen verstorben sind?"
Fotos: Jule Roehr

„g3-Methode“ der Stiftung Genshagen: Train-the-Trainer-Workshops
Die g3-Methode umfasst sechs Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen, die es Kultureinrichtungen ermöglicht, Öffnung und Teilhabe konkret und praxisnah umzusetzen. Inspiriert von der
Innovationsmethode Design Thinking steht damit ein kostenloser Ansatz zur Verfügung, der große Gruppen
ohne professionelle Moderation in einstündigen Workshops auf kreative Weise zu konkreten Ergebnissen
führt. Erfahren Sie hier mehr!

Drei je zweitägige Train-the-Trainer-Workshops laden Interessierte aus Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft ein, die Methode zu erproben. Die Ausgangsfrage lautet: Was können wir an unserem Haus
tun, um die gesamte Stadtgesellschaft zu erreichen?
  • 28. - 29.02. 2020 Bochum, Anneliese Brost Musikforum Ruhr 
  • 20. - 21.03. 2020 Magdeburg, Schauspielhaus
  • 17. - 18.04. 2020 Mannheim, Kunsthalle
Nähere Informationen dazu finden Sie hier. 

Projekte der Woche - Januar 2020
funk“ – das sind über 70 Online-Formate von ARD und ZDF für 14- bis 29-Jährige auf Drittplattformen wie Facebook, YouTube, Instagram, Snapchat sowie auf der eigenen WebApp funk.net. Das Content-Netzwerk von ARD und ZDF bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich zu orientieren, zu informieren und zu unterhalten.

Erfahren Sie hier mehr über "funk".
„Angst in Neugierde verwandeln“ – So lautet das Motto des interaktiven Ausstellungsraumes „Studio Migration“ des Deutschen Auswandererhauses. Das „Studio Migration“ dient der Kommunikation und Vermittlung, in dem sich Museumsbesucherinnen und -besucher, Schülerinnen und Schüler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen treffen und austauschen.

Erfahren Sie hier mehr über das "Studio Migration".
Mit dem Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“ möchte die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) eine Perspektiverweiterung für die historische und historisch-politische Bildung in Deutschland unterstützen. Die Stiftung EVZ hält durch die Projektarbeit die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach.

Hier erfahren Sie mehr über das Förderprogramm. 
Der „Kultur öffnet Welten-Podcast“ ist ein besonderes Angebot, welches das Verständnis für Diversität und Kultur in einem hörbaren Format vermittelt. Durch dieses populäre Medium präsentieren sich Institutionen und Persönlichkeiten des kulturellen Lebens, die Vielfalt gestalten, fördern und leben.

Nähere Informationen zu dem Podcast finden Sie hier.

Mensch des Monats - Februar 2020

Der Sozialaktivist und Autor Ali Can ist insbesondere als Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“ sowie für den Hashtag #MeTwo bekannt. Anfang 2019 eröffnete in Essen das von ihm gegründete „VielRespektZentrum“ – ein Haus, in dem Respekt und Wertschätzung großgeschrieben werden. Für sein Engagement wurde Ali Can mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Jugenddemokratiepreis 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung.

Hier geht es zum Interview mit Ali Can!


Termine
11.02.2020, Düsseldorf: Lesung & Gespräch – Ali Can: „Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere"
12.02. - 14.02.2020, Bad Alexandersbad: Nachhaltigkeit braucht Heimat – Tagung in Bad Alexandersbad
13.02.2020, Berlin: Tageskongress der Amadeu Antonio Stiftung: „Hassgewalt begegnen – Betroffene stärken“
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 15.02.2020 bewerben: Stadttheater Gießen: Intendant (m/w/d)
Bis 21.02.2020 bewerben: Kunst- und Spielprojekt „Spielen in der Stadt“: Tanz ProjektleiterInnen und MitarbeiterInnen auf freiberuflicher Basis für 2020 & 2021
Bis 28.02.2020 bewerben: Stiftung Sächsische Gedenkstätten: Wissenschaftlicher Referent (m/w/d) in der Gedenkstätte Bautzen
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 20.02.2020 bewerben: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung: Förderung für Kiezprojekte in Tempelhof-Schöneberg
Bis 29.02.2020 bewerben: Förderprogramm für Literaturveranstaltungen im ländlichen Raum: „Und seitab liegt die Stadt“
Bis 31.03.2020 bewerben: Förderfonds Demokratie
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Andrea von Treuenfeld. Leben mit Auschwitz. Momente der Geschichte und Erfahrungen der Dritten Generation. Gütersloh 2020

Wie gehen Enkelkinder mit den Erinnerungen ihrer Großeltern als Auschwitz-Überlebende um? Inwiefern nimmt das Erlebte der Großeltern auch Einfluss auf das Leben der Enkelinnen und Enkel im Hier und Jetzt? Und welche Rolle spielte die zweite Generation im Erinnerungsprozess? In ihrem Buch "Leben mit Auschwitz. Momente der Geschichte und Erfahrungen der dritten Generation" befasst sich Andrea von Treuenfeld mit Eindrücken und dem Umgang der Erinnerungen von Überlebenden der Nazi-Verfolgungen aus Perspektive der dritten Generation. Mithilfe von 14 Interviews – im Wechsel gefolgt von markanten Ereignissen nach 1945, beispielsweise die juristische Ahndung der Nazi-Verbrechen, die Ernennung des Auschwitz-Denkmals zum UNESCO Weltkulturerbe, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und vieles mehr – erhält der Leser neben sehr persönlichen Eindrücken auch bündige Hintergrundinformationen. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
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Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates