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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


„Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“ (These 13)

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal. Seit dem Jahr 2005 wird dieser Tag als Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust begangen.

Projekte, Initiativen und Institutionen widmen diesen Tag dem Erinnern und Gedenken. Beispielsweise erinnern mit dem Projekt #75befreiung
deutschlandweit Gedenkstätten in den Sozialen Medien ab dem 20. Januar an die Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager zwischen Januar und Mai 1945. 

Mit dem Förderprogramm "Jugend erinnert" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt der Bund die Entwicklung neuer Formen der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren.

Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern? Wie pflegen wir das Erinnern mit immer größerem zeitlichen Abstand zur Shoah und dem Verlust des Gedächtnisses der Zeitzeugen? Und wie kann die Erinnerungsarbeit in einer multiethnischen Gesellschaft aussehen?

All diesen Fragen widmet sich auch die Initiative kulturelle Integration. In These 13 ihrer 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“ hat sie daher formuliert: „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“ und in der Erläuterung der These ein klares Bekenntnis zur Erinnerung an die Shoah abgelegt.


Projekt der Woche
funk“ – das sind über 70 Online-Formate von ARD und ZDF für 14- bis 29-Jährige auf Drittplattformen wie Facebook, YouTube, Instagram, Snapchat sowie auf der eigenen WebApp funk.net. Das Content-Netzwerk von ARD und ZDF bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich zu orientieren, zu informieren und zu unterhalten.

Erfahren Sie hier mehr über "funk" - unser erstes Projekt der Woche im Jahr 2020!

Mensch des Monats - Januar 2020

Seit nunmehr 25 Jahren verlegt der Künstler Gunter Demnig die 10 x 10 cm großen STOLPERSTEINE aus Messing. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, die zwischen 1933 und 1945 diskriminiert, verfolgt und ermordet wurden. Mittlerweile sind über 70.000 STOLPERSTEINE und STOLPERSCHWELLEN in 26 Ländern Europas und Argentinien verlegt wurden, sie ziehen überall ihre Spuren des Erinnerns

Hier geht es zum Interview mit Gunter Demnig!


Termine
15.01.2020, Berlin: Amadeu Antonio Stiftung: Vorstellung einer Publikation zur Geschichte und zu aktuellen Entwicklungen des Rechtsterrorismus
20.01.2020, Kiel: Workshop: „Gekonnt handeln – gegen Antisemitismus. Trainings zur kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus“
21.01.2020, Berlin: Filmvorstellung mit begleitendem Gespräch: „Don’t call it Heimweh“
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 15.01.2020 bewerben: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz: Direktor (w/m/d)
Bis 20.01.2020 bewerben: Deutsche Stiftung Musikleben: Mitarbeiter (m/w/d) in den Bereichen Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Bis 25.01.2020 bewerben: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Leiter des Arbeitsbereichs Kommunikation (m/w/d)
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 21.01.2020 bewerben: CIVIS Medienpreis 2020
Bis 31.01.2020 bewerben: Kulturstiftung des Bundes: Allgemeine Projektförderung
Bis 31.01.2020 bewerben: Bernhard Vogel Bildungspreis: „Chancen schaffen – Chancen nutzen“
Weitere interessante Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Emilia Smechowski. Rückkehr nach Polen: Expeditionen in mein Heimatland. Berlin 2019

„Der Bürgermeister ist tot. Das Land ist zerrissen.“ So beginnt die Hamburger Autorin und Reporterin Emilia Smechowski ihre „Expedition“ ins Heimatland Polen. Ein Jahr verbringt sie hier mit ihrer vierjährigen Tochter, um zu ergründen, warum so viele Polen nicht mehr an den Wert der Freiheit glauben, die PiS politisch entsprechend erfolgreich regiert und ein gesellschaftlicher Riss allerorten zu spüren ist. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates