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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Tagung Erinnerungskultur - 75 Jahre Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz: „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal. Seit dem Jahr 2005 wird dieser Tag als Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust begangen.

Die Initiative kulturelle Integration hat in These 13 ihrer 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“ formuliert: „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist nie abgeschlossen“ und in der Erläuterung der These ein klares Bekenntnis zur Erinnerung an die Shoah abgelegt.

Mit der Fachtagung soll ein Diskussionsraum geschaffen werden. Dabei werden zwei zentrale Fragestellungen im Mittelpunkt stehen: Wie kann die Erinnerungskultur in einer multiethnischen Gesellschaft aussehen? Wie pflegen wir das Erinnern mit immer größerem zeitlichen Abstand zur Shoah und dem Verlust des Gedächtnisses der Zeitzeugen. Einen Tag nach dem 27. Januar, der dem Gedenken und Erinnern gewidmet ist, dient die Tagung der Standortbestimmung und dem Ausblick auf die Aufgaben und Herausforderungen der Erinnerungsarbeit in der Zukunft.

Wir laden herzlich zur Tagung ein. 

Stiftung Genshagen veröffentlicht „g3-Methode“ mit Unterstützung der
Initiaitve kulturelle Integration u.a.

Im Rahmen von fünf KIWit-Denkwerkstätten „Kultur+Wirtschaft“ hat die Stiftung Genshagen am Jungen Schauspiel Düsseldorf die g3-Methode (gemeinsam gesellschaft gestalten!) entwickelt und getestet. Inspiriert vom Design Thinking sind insgesamt sechs Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen entstanden, die zur praktischen Anwendung einladen.

Erfahren Sie hier mehr!

Projekte der Woche 2019
26 außergewöhnliche und inspirierende Projekte wurden seit Juni 2019 als „Projekt der Woche“ vorgestellt. Sie alle leisten einen besonderen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei reichen die Themen von Sport über integrative Medien und interreligiösem Dialog bis hin zu Demokratiebildung und Bewegungen gegen Hate-Speech im Netz.

Alle Projekte und Initiativen setzten sich für den Zusammenhalt in Vielfalt ein und wurden daher als „Projekt der Woche“ ausgewählt. Vielen Dank für kreative Ideen, motivierenden Tatendrang und das großartige Engagement!

Hier finden Sie alle "Projekte der Woche" 2019!


Mensch des Monats - Dezember 2019

Hans Sarpei erlangte durch seine erfolgreiche Fußballkarriere vor allem in den sozialen Medien eine besondere Berühmtheit. In der Kampagne #mehralseinhashtag, die von McDonald’s Deutschland in Zusammenarbeit mit der Initiative kulturelle Integration entstand, ist Hans Sarpei eines der prominenten Testimonials. Gemeinsam soll ein Zeichen gegen Vorverurteilung und Schubladen-Denken gesetzt werden. Vielen Dank, Hans Sarpei, für den sportlichen Einsatz für Zusammenhalt in Vielfalt.

Hier geht es zum Interview mit Hans Sarpei!


Termine
08.01.2020, Heidelberg: HEIMAT GESTALTEN
21.01.2020, Berlin: Filmvorstellung mit begleitendem Gespräch: „Don’t call it Heimweh“
31.01.2020, Berlin: Fachkongress: „Hochschule ohne Hindernisse – Aufgaben, Beispiele, Chancen“
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 06.01.2020 bewerben: Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Mitarbeiter (w/m/d) im Arbeitsbereich Public History
Bis 10.01.2020 bewerben: Kunst- und Spielprojekt „Spielen in der Stadt“: ProjektleiterInnen und MitarbeiterInnen auf freiberuflicher Basis für 2020 & 2021
Bis 15.01.2020 bewerben: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz: Direktor (w/m/d)
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Ali Can. Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere. Berlin 2019

Das ist eigentlich Ziel der Integration? Dass sich Zugewanderte irgendwann als „Deutsche“ verstehen? Was definiert eigentlich „Deutschsein“? Und gibt es dafür einen Indikator?Der Sozialaktivist und Gründer der „Hotline für besorgte Bürger“, Ali Can, befasst sich in seinem Buch „Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere“ mit genau diesen Fragen. Dabei setzt er sich besonders mit der alltäglichen Diskriminierung auseinander, die Menschen mit offensichtlichem Migrationshintergrund widerfährt. Ein Thema, welches all jenen schwer vermittelbar ist, die davon nie betroffen sind. Daher startet Can 2018 die Aktion #MeTwo. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

Web: www.kulturelle-integration.de
E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates