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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Die Würde des Menschen ist unantastbar
10. Dezember ist Internationaler Tag der Menschenrechte 

Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen unter Eleanor Roosevelt als Vorsitzende der Menschenrechtskommission die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie soll als universelles Wertefundament den größtmöglichen Schutz aller Menschen gewährleisten. Achtung und Schutz der Menschenrechte sind auch die Basis der Rechtsordnung in Deutschland. 

Die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte war, angesichts der Gewaltverbrechen des Zweiten Weltkrieges und der Shoah, ein historischer Meilenstein. Erstmals wurden in der Geschichte der Menschheit Rechte verfasst, die für alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Glaube oder Nationalität gelten sollen.  

Interessante Beiträge dazu finden Sie unter dem Themenblock "Demokratie" auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration. 

Projekte der Woche

Mit dem "Projekt der Woche" wollen wir außergewöhnliche und inspirierende Projekte vorstellen, welche einen besonderen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten. Damit soll auch die Vielfältigkeit der Initiativen und des Engagements in diesem Bereich aufgezeigt werden.

„BERLIN MENToRS“ setzt sich für einen stärkeren Zusammenhalt der Berliner Gesellschaft ein, indem Menschen sich im Rahmen von Patenschaften begegnen und einander unterstützen können. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen" und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV) ins Leben gerufen.

Hier
finden Sie nähere Informationen über das aktuelle "Projekt der Woche".
Knapp drei Millionen geflüchtete syrische Kinder haben seit Jahren keinen Zugang mehr zu Bildung. Viele können nicht einmal lesen oder schreiben. Um diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, wurde „Back on Track e.V.“ von Akademikerinnen und Akademikern gegründet, die selbst in den letzten Jahren aus Syrien geflüchtet sind. Sie stehen den Schülerinnen und Schülern als Mentorinnen und Mentoren zur Seite.

Erfahren Sie hier mehr über "Back on Track e.V.".

Mensch des Monats - Dezember 2019

Hans Sarpei erlangte durch seine erfolgreiche Fußballkarriere vor allem in den sozialen Medien eine besondere Berühmtheit. In der Kampagne #mehralseinhashtag, die von McDonald’s Deutschland in Zusammenarbeit mit der Initiative kulturelle Integration entstand, ist Hans Sarpei eines der prominenten Testimonials. Gemeinsam soll ein Zeichen gegen Vorverurteilung und Schubladen-Denken gesetzt werden. Vielen Dank, Hans Sarpei, für den sportlichen Einsatz für Zusammenhalt in Vielfalt.

Hier geht es zum Interview mit Hans Sarpei!


Termine
11.12.2019, Köln: Talentförderung von Geflüchteten im Kulturleben von NRW – WDR3 Forum
12.12.2019, Berlin: „Migration, Integration, Konflikt“: Die DeZIM-Gemeinschaft berichtet über aktuelle Forschungsergebnisse
08.01.2020, Heidelberg: HEIMAT GESTALTEN
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie hier.

Karriere
Bis 15.12.2019 bewerben: Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: Sachbearbeiter (m/w/d)
Bis 18.12.2019 bewerben: Hamburger Kunsthalle: Leiter (m/w/d) für die Abteilung Bildung und Vermittlung
Bis 06.01.2020 bewerben: Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Mitarbeiter (w/m/d) im Arbeitsbereich Public History
Weitere interessante Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

David Mayonga mit Nils Frenzel. Ein Neger darf nicht neben mir sitzen. München/Grünwald 2019

David Mayonga aka Roger Rekless geht in seinem sehr persönlichen und beeindruckenden Buch dem Alltagsrassismus auf den Grund. Er erzählt von seiner Geburtsstadt Markt Schwaben, in der er sehr viele schöne, aber auch seine ersten rassistischen Erfahrungen gemacht hat. Schon im Kindergarten im Alter von drei Jahren wurde ihm der Titel des Buches an den Kopf geworfen. Er selbst konnte damit gar nicht recht etwas anfangen, aber von da an war ihm bewusst, dass er „anders“ war. Im Folgenden werden mehrere einzelne Sequenzen seines Erwachsenwerdens beleuchtet: die willkürlichen Polizeikontrollen, das Anspucken auf der Straße, das Ansprechen in Englisch, aber auch seine Identitätskrise, die er mithilfe seiner Musik und seiner Eltern überwunden hat. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
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Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates