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Neues aus der Initiative kulturelle Integration


Debatte: 30 Jahre Mauerfall - Haben wir die Wiedervereinigung vergeigt?

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. Sie teilte die Stadt mehr als ein Vierteljahrhundert in zwei Hälften und war Symbol der Teilung Deutschlands. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 ist fest mit der am 3. Oktober 1990 folgenden Deutschen Einheit verknüpft.

Doch wie steht es um das Einheitsgefühl in der Bundesrepublik knapp 30 Jahre später? Ist die innerdeutsche Integration gelungen? Oder haben wir sie doch vergeigt?

Spannende Beiträge dazu finden Sie auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration.


Projekte der Woche

Mit dem "Projekt der Woche" wollen wir außergewöhnliche und inspirierende Projekte vorstellen, welche einen besonderen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten. Damit soll auch die Vielfältigkeit der Initiativen und des Engagements in diesem Bereich aufgezeigt werden.

Die Medienplattform "Das Leben ist Jippie!" führt Kinder und Jugendliche in die multikulturelle globale Welt ein. Die interaktive Erlebniswelt soll vor allem Solidarität, Hilfsbereitschaft und Offenheit vermitteln.

Hier
finden Sie nähere Informationen über das aktuelle "Projekt der Woche".
Der Verein „Lobby für Demokratie“ macht sich stark gegen Antisemitismus, Rassismus, Homophobie und Nationalismus. Ziel ist es, Bewusstsein für die Notwendigkeit und den unschätzbaren Wert demokratischen Miteinanders zu schaffen. Demokratie ist so bunt und vielfältig wie die Menschen, die daran teilhaben und sie gestalten.

Hier geht es zur Vorstellung von "Lobby für Demokratie".
"Rent a Jew" – das ist Judentum aus erster Hand. Unter dem Motto „Miteinander reden, statt übereinander“ vermittelt das Projekt ehrenamtliche jüdische Referentinnen und Referenten für Begegnungen mit Gruppen in Schule, Jugendzentrum, Kirchengemeinde, Universität und in anderen Einrichtungen der formellen und informellen Bildung. Denn die wenigsten Menschen hierzulande kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich.

Erfahren Sie hier mehr über "Rent a Jew".

Mensch des Monats - November 2019

Ihre melodische, ruhige und zugleich sehr ausdrucksstarke Vortragsweise geht gemeinsam mit tiefsinnigen Reimen dem Zuhörer direkt unter die Haut. Tanasgol Sabbagh ist Spoken-Word-Performerin und tritt seit 2011 deutschlandweit mit ihren Texten auf. Darin befasst sie sich mit gesellschaftlichen Konflikten wie Rassismus und Sexismus, zu denen sie oft einen persönlichen Bezug herstellt. Vielen Dank, Tanasgol Sabbagh, für die kunstvollen und tiefgründigen Slam-Texte, die man sich unbedingt anhören sollte!

Hier geht es zum Interview mit Tanasgol Sabbagh!


Termine
10.11.2019, Berlin: „Ostdeutsch-Plus: Die DDR-Migrationsgesellschaft seit dem Fall der Mauer“ - Lesung und Gespräch
10.11.2019, Frankfurt am Main: Brigdes-Chor Konzert: Haus, خانه, Home, بيت
12.11.2019, Berlin: Abschlussveranstaltung der Gesprächsreihe „Gesellschaft gemeinsam gestalten – Der Beitrag von Religion und Kultur“
Weitere interessante Termine finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 30.11.2019 bewerben: Demokratisch Handeln 2019 – Der Wettbewerb für junges Engagement für die Demokratie
Bis 30.11.2019 bewerben: medius – Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten
Bis 30.11.2019 bewerben: Projektförderung der Robert Bosch Stiftung „Our Common Future“
Weitere spannende Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Alice Hasters. Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten. München 2019

Verhalte ich mich rassistisch? Sich dieser unbequemen Frage zu stellen, kann wohl kaum ein „weißer Mensch“ bei der Lektüre von Alice Hasters Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen“ entgehen. Doch warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen? Dieser Frage geht die Berliner Journalistin nach und versucht, an einem ganz konkreten Beispiel – und zwar an sich selbst – zu erklären, dass der Rassismus im Kleinen, im Alltag, mit dem Rassismus im Großen zusammenhängt. Denn Alltagsrassismus ist oft nicht sofort für jeden erkennbar und muss nicht ausschließlich mit böser Absicht erfolgen. Weiterlesen

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

Web: www.kulturelle-integration.de
E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates