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Newsletter der Initiative kulturelle Integration
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Sehr geehrte Leserinnern und Leser, 

zwei Tage nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg lud vorgestern die Initiative kulturelle Integration zur zweiten Jahrestagung in die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums in Berlin ein. Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, um unter dem Motto „Zusammenhalt in Vielfalt“ zur Rolle der Medien zu diskutieren.
„Wie demokratiewirksam sind unsere Medien?“, „Was brauchen insbesondere Migrantinnen und Migranten, um sich am demokratischen Diskurs beteiligen zu können?“ – Fragen, die in zwei verschiedenen Podien mit Vertreterinnen und Vertretern von Sendeunternehmen und Migrantenorganisationen unter Einbeziehung des Publikums eingehend diskutiert wurden.

Lesen Sie hier meine Begrüßung zur Jahrestagung.
Ausführlich werden wir uns in der November-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, mit den Ergebnissen der Tagung beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Zimmermann
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
Fotos: Svea Pietschmann

Projekt der Woche

Mit dem "Projekt der Woche" wollen wir außergewöhnliche und inspirierende Projekte vorstellen, welche einen besonderen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten. Damit soll auch die Vielfältigkeit der Initiativen und des Engagements in diesem Bereich aufgezeigt werden.

2019 macht die "Initiative Offene Gesellschaft" Schluss mit der Empörungskultur und fragt radikal nach Verbesserungsideen – für den eigenen Ort, für das ganze Land, für unsere offene Gesellschaft. Mit einer interaktiven Ausstellung mitten in der Stadt schaffen wird ein neuer Raum geschaffen, um über die Zukunft der offenen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. 

Hier finden Sie nähere Informationen über die "Initiative Offene Gesellschaft".

Seit 2011 engagiert sich „DeutschPlus“ als zivilgesellschaftliche Initiative von Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte für ein plurales Deutschland von morgen. Integration heißt für „DeutschPlus“, die chancengerechte Teilhabe aller an den wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft sicherzustellen – und ist damit ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag.

Erfahren Sie hier mehr über "DeutschPlus - Initiave für eine plurale Republik". 

Mensch des Monats - September 2019

Die Journalistin Isabel Schayani studierte Islamwissenschaften, Neuere Geschichte und Völkerrecht in Bonn und begeisterte sich bereits frühzeitig für Journalismus. Seit Jahren legt Schayani einen Fokus auf die Themen Flucht und Migration. 2015 rief sie mit Kolleginnen und Kollegen WDRforyou ins Leben – ein Online-Nachrichtenkanal für Geflüchtete in vier Sprachen. Vielen Dank, Isabel Schayani, für die Begeisterung für den Journalismus und den Einsatz für mehr Teilhabe auf Augenhöhe.

Hier geht es zum Interview mit Isabel Schayani.


Termine
06.09.2019, Kassel: 4. Baukulturdialog in Kassel: Mobilität der Zukunft
06. - 07.09.2019, Leipzig: Veranstaltungsreihe „Heimat: Was ist das?“
07.09.2019, Berlin: NEUKÖLLN OPEN. Festival für Demokratie und Vielfalt
Weitere interessante Termine finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 15.09.2019 bewerben: „Künste öffnen Welten“ – Förderprogramm für mehr Bildungsgerechtigkeit des BKJ
Bis 21.09.2019 bewerben: Projektförderung der Robert Bosch Stiftung „Actors of Urban Change“
Bis 30.09.2019 bewerben: Kulturstaatsministerin fördert Modellprojekte der Kulturellen Bildung
Weitere spannenden Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Ferda Ataman. Ich bin von hier. Hört auf zu fragen! Frankfurt am Main 2019

Woher kommst du? „Berlin.“ „Und woher kommst du wirklich?“ – Ein hier fiktiver Dialog, der für zahlreiche Deutsche mit Migrationshintergrund häufig Realität ist. In ihrem ersten Buch, einer selbstbetitelten Streitschrift, fordert Ferda Ataman die „Ausschließlichdeutschen“ gleich zu Beginn auf, endlich mit diesen Fragen aufzuhören – auch wenn oft keine „böse Absicht“ dahintersteht. Small Talk lässt sich auch über das Wetter führen.

Sie kritisiert, dass die Debatte in Deutschland schon viel weiter war. Doch nach der Ankunft einer Million Geflüchteter in der Bundesrepublik 2015 stellte sich eine Diskussion ein, die wie aus der Vergangenheit gegriffen erschien: Heute wird sogar wieder infrage gestellt, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei. Dabei war es das doch schon lange vor 2015. Weiterlesen 

Hier finden Sie weitere Rezensionen.


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Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstraße 1
10117 Berlin

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E-Mail: 
integration@kulturrat.de

Tel: 030-226 05 28-0
Fax: 030-226 05 28-11

Verantwortlich:
Olaf Zimmermann,
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates