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Newsletter der Initiative kulturelle Integration
 - KW 32


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das Thema "Integration, Demokratie und Medien" bestimmt unsere diesjährige Jahrestagung am 3. September 2019 in Berlin, zu der ich Sie recht herzlich einladen möchte. 

„Demokratische Debatten- und Streitkultur stärkt die Meinungsbildung in einer pluralistischen Gesellschaft", das fordert das gesamte Bündnis der Initiative kulturelle Integration in der These 6 der 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“. Doch wie steht es darum in unserer Mediengesellschaft? - Damit befasst sich die zentrale Podiumsdiskussion der Jahrestagung. 

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB und die Präsidentin des Deutschen Kulturrates Prof. Dr. Susanne Keuchel eröffnen die Tagung. Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Pörksen der Universität Tübingen wird den Impulsvortrag halten. Es folgt eine Diskussionsrunde.

Am Nachmittag findet ein Perspektivwechsel von den „Sendern“ zu den „Empfängern“ von Informationen statt. In einer zweiten Diskussionsrunde wird die Frage gestellt: Was tun wir und tun wir genug, um Bürgerinnen und Bürgern, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die Chance zu geben, sich zu bilden und zu informieren, um an demokratischen Prozessen teilhaben zu können? Hier sollen auch Sie zu Wort kommen. Diese Podiumsrunde diskutiert im Fischbowl-Format, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Diskussion Ihre Meinungen, Ideen und Argumente unmittelbar einbringen können.


Ich würde mich sehr freuen, Sie im Namen der Initiative kulturelle Integration am 3. September 2019 bei unserer Jahrestagung in Berlin begrüßen zu dürfen!

Mit besten Grüßen


Olaf Zimmermann 
Sprecher der Initiative kulturelle Integration 
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates


News

Integration und Computerspiele - Wie passt das zusammen? - Die Initiative kulturelle Integration ist am 21. August 2019 auf dem gamescom congress in Köln vertreten. Neben der Podiumsdiskussion "Spielen versetzt Berge - Zur Intgrationskraft von Games" gibt es auch einen interaktiven Workshop "Flucht und Spiel". Der Workshop bietet einen Einblick in den Bereich der Entwicklung von Dokumentarfilm-Computerspielen und untersucht den Einsatz von „Path out“ für die Integrationsarbeit oder den Unterricht an Schulen. Hier finden Sie weitere Informationen über den Workshop.

Publikation "Das Neutralitätsgebot in der Bildung" - Die Publikation des Instituts für Menschenrechte befasst sich mit der Bedeutung des staatlichen Neutralitätsgebots und dem Recht der Parteien auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb (Art. 21 Grundgesetz), wenn Lehrkräfte oder Akteure der außerschulischen Bildung rassistische und rechtsextreme Positionen einer Partei thematisieren. Hier geht es zur Publikation.

Podcast: Wie tragen Kultur und Religion gemeinsam zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei? - Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Bahá'í-Gemeinde in Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Dialogperspektiven des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks e.V. und der Initiative kuturelle Integration befasst man sich mit der Frage, wie Kultur und Religion gemeinsam gesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten. Der Podcast "Einblicke in ..." berichtet über die Veranstaltungsreihe. Hören Sie doch mal rein. Hier geht es zum Podcast!


Projekt der Woche

Mit dem "Projekt der Woche" wollen wir außergewöhnliche und inspirierende Projekte vorstellen, welche einen besonderen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten. Damit soll auch die Vielfältigkeit der Initiativen und des Engagements in diesem Bereich aufgezeigt werden.

Ehrenamt ist eine sinnstiftende und zusammenschweißende Tätigkeit, für die man weder Arbeitserlaubnis noch perfekte Sprachkenntnisse braucht. „Join Ehrenamt“ ebnet Geflüchteten den Weg in ein ehrenamtliches Engagement beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Hessen. So trägt das Projekt dazu bei, dass Integration aktiv und unbürokratisch gelebt wird.

Hier finden Sie nähere Informationen über das Projekt "Join Ehrenamt" des DRK in Hessen.

Unser aktuelles "Projekt der Woche" ist "Schalom Aleikum. Jüdisch-muslimischer Dialog". Das im Mai 2019 gestartete Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland möchte das jüdisch-muslimische Gespräch hierzulande auf eine ganz neue Ebene heben: Bundesweit sollen sich Juden und Muslime unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen erstmals begegnen und miteinander reden.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt
"Schalom Aleikum. Jüdisch-muslimischer Dialog“.

Mensch des Monats - August 2019

Mit seiner Produktionsfirma Panthertainment möchte der Schauspieler, Musiker und Produzent Tyron Ricketts den Fokus auf People of Color legen und Geschichten wiedergeben, in denen Diversität als Normalität dargestellt wird. 

Die Initiative kulturelle Integration hat Tyron Ricketts einige Fragen zu seiner Arbeit gestellt. Vielen Dank, Tyron Ricketts, für den Einsatz gegen Diskriminierung und für mehr Vielfalt.

Hier geht es zum Interview mit Tyron Ricketts.


Termine
08.08.2019, Berlin: Infoveranstaltung #unteilbar: „Warum wir am 24. August nach Dresden fahren“
13.08.2019, Frankfurt am Main: Podiumsdiskussion: „Die gesellschaftlichen Voraussetzungen des Faschismus dauern fort“ – zur Aktualität Adornos
21.08.2019, Berlin: „kulturgeschichten“: Schauspielerin Lorna Ishema und Regisseurin Isabell Šuba im Gespräch mit Vivian Perkovic
Weitere interessante Termine finden Sie hier.

Ausschreibungen
Bis 19.08.2019 bewerben: Kreativwettbewerb für alle bis 25 Jahre: Deutscher Multimediapreis mb21
Bis 31.08.2019 bewerben: „Geh Deinen Weg“ Stipendienprogramm der Deutschlandstiftung Integration
Bis 31.08.2019 bewerben: „Brückenpreis“ für bürgerschaftliches Engagement in Rheinland-Pfalz
Weitere spannenden Ausschreibungen finden Sie hier.

Rezension

Faisal Hamdo. Fern von Aleppo: Wie ich als Syrer in Deutschland lebe. Edition Körber. Hamburg 2018

Kapitel für Kapitel lese ich die ganz persönlichen, zum Teil intimen Erfahrungen Faisal Hamdos in Deutschland und Syrien – und mit jeder Seite schärft sich vor meinen Augen das Bild dieses jungen und zugleich lebenserfahrenen, dieses traditionellen und zugleich weltoffenen Syrers und zugleich Hamburgers. Es ist, als sitze er mir gegenüber und erzähle von seinem Leben. Seine Erfahrungen ähneln sicherlich vielen anderen – und dennoch sollte jeder sie gelesen haben. Denn seine Geschichte schafft allein durch Worte Begegnung zwischen Kulturen und Religionen – und an dieser mangelt es vielerorts schmerzlich.

Hamdo teilt seinen unverstellten Blick auf die deutsche Gesellschaft mit jeder Leserin und jedem Leser: Er berichtet, wie er nach seiner Flucht aus Syrien zuerst in einem Hamburger Altenheim arbeitete. Dort nahm er an, dies sei das einzige in der ganzen Stadt – denn in seiner Heimat Aleppo, einer Millionenstadt, gab es vor dem Krieg kaum solche. Man pflegte die Eltern, Großeltern und andere Angehörige eben zu Hause – zwar weniger professionell, dafür umso selbstverständlicher. Weiterlesen

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